Boden
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Die oberste, dünnste und damit sensibelste Schicht der Erdkruste ist der Boden. Schützenswert nicht nur als Medium, dessen Fruchtbarkeit die Ernährung der ständig wachsenden Weltbevölkerung ermöglicht, sondern auch als Lebensraum für Mikroorganismen, gleichzeitig als Reservoir des immer kostbarer werdenden Trinkwassers.

In dieses komplexe, empfindliche Medium gelangen Schadstoffe durch direkten Eintrag, aber auch mittels Luft, Wasser oder gebunden an angewehte Staubpartikel. Zentren besonders augenfälliger Bodenverunreinigungen sind Altablagerungen und Altstandorte. Der von solchen Verdachtsflächen ausgehende mögliche, negative Einfluss auf unsere schützenswerten Güter

  • Unversehrtheit von Mensch, Tier und Pflanze

  • Luft und

  • Wasser

wird in einer Gefährdungsabschätzung erfasst.

Grundlage der Gefährdungsabschätzung sind umfangreiche Akten-, Karten- und Literaturstudien, ergänzt von einer multitemporalen Luftbildauswertung. Weitere Hintergrundinformationen zur Geologie und Hydrologie runden die Datenmenge zur Aufstellung eines nutzungsspezifischen Erkundungsprogramms ab.

Repräsentative Bodenproben werden im hauseigenen Labor auf vorgegebene Parameter analysiert.

Die gesetzlichen Grenz- bzw. Richtwerte sowie die auf dem Untersuchungsgebiet bestehende oder dort geplante Nutzung in Relation zu den gemessenen Analysenwerten sind die Bewertungsgrundlagen, die die Abfassung einer Gefährdungsabschätzung ermöglichen.

Erweist sich eine Verdachtsfläche als sicherungs- oder sanierungsbedürftig, beginnt die Planung einer Sanierungsuntersuchung.

Breites Fachwissen, zahlreiche Erfahrungswerte und eine enge Kooperation verschiedener Fachdisziplinen sind die Basis für ein ökologisch und ökonomisch sinnvolles Sanierungskonzept.